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Holger
Bunks figürliche Bilder gehen meist von Alltagssituationen aus. Oft
steht die eigene Person im Zentrum, die in ernster, ruhiger Haltung dem
Betrachter zugewandt ist. Das persönlich Bekenntnishafte verbindet sich
mit rätselhaft erscheinenden Räumen und Requisiten, in denen Bunk
kunstgeschichtliche Reminiszenzen und bildimmanente Fragen reflektiert.
Früh begann er das übliche Material der Malerei zu erweitern und damit
in neuen Spannungsverhältnissen zu aktivieren. Der Künstler läßt die
Flächigkeit des Tafelbildes durch Installation in die dritte Dimension
ausgreifen. Die Integration von Fotos oder Fotokopien, von Abbildern der
Realität oder deren Umsetzung schafft ungewohnte und irritierende
Ebenen der Wahrnehmung.
Brigitte Reinhardt in >Das Labor
der Bilder<
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