FREIE WAHLEN  - JUNGE KUNST:

Selbstorganisation und Marktsituation

Das Phänomen, sich in Gruppen zu organisieren und eigene Netzwerke und Strukturen jenseits der klassischen Kunstinstitutionen herzustellen, ist Thema des Projekts  >>FREIE WAHLEN<<.

Während gleichzeitig die etablierte Kunstmesse >>ART 32 Basel<< stattfindet, stellt die Kunsthalle eine Woche lang ihre Räume zur Verfügung, um junger Kunst eine bessere Plattform zu bieten. Zu dieser selbstorganisierten Künstlermesse sind Künstlergruppen und -netzwerke, Künstlerhäuser, Produzentengallerien und Projekträume eingeladen. >>FREIE WAHLEN<< bietet eine organische Situation aus wechselnden Installationen, Performances, Vorträgen, und Podiumsgesprächen, die einen Einblick geben in die Themen und den Status Quo der aktuellen freien Kunstszene.

Die Gesellschaft der Freunde junger Kunst wirkt in besonderer Weise bei dem Projekt mit. Alle Mitglieder werden gebeten sich an der Austellung zu beteiligen. Unter dem Titel >Was mir gefällt< kann jedes Mitglied, also auch jedes "bürgerliche" Mitglied, eine Arbeit ausstellen; es muß nicht die eigene sein. Ein Katalog wird nicht erstellt, jedoch wird sich die Gesellschaft bemühen, die eingereichten Arbeiten in einer Liste zusammenzufassen.